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Beliebte Teichbewohner 6/8:

Der Bitterling

Der Bitterling gehört wie das Moderlieschen, der Stichling und die Elritze zu den kleinbleibenden Teichfischen. Seinen Namen bekam diese kleinste Karpfenart übrigens wegen ihres bitteren Geschmacks! Das Besondere am Bitterling ist seine Fortpflanzungsart: diese geschieht nämlich nur in Symbiose mit Maler- oder Flussmuschel. Das Weibchen legt einzelne Eier in die Kiemen der Muschel, die dann sofort durch die Bitterling-Männchen befruchtet werden. Jede Muschel enthält nur ein oder zwei Eier. Das Weibchen wiederholt das – so dass bis zu 100 Eier in verschiedene Muscheln gelegt werden. Diese spezielle Symbiose schützt die Bitterling-Eier sehr effektiv vor Fressfeinden und die kleinen, schlüpfenden Bitterlinge sind im Innern der Muschel erneut geschützt. Diese raffinierte Methode hat das Überleben des Bitterlings lange gesichert – leider ist nun durch den starken Rückgang des Muschelbestandes auch das Überleben des Bitterlings gefährdet.

  • Bezeichnung: Rhodeus sericeus amarus
  • Länge: ca. 6-8 cm
  • Haltung: ab einer Gruppe von 5 Tieren
  • Besonderheiten: sehr friedlicher, heimischer Fisch; vermehrt sich über Muscheln (Bitte nur eine Muschel pro Bitterlingspärchen einsetzen und nicht mehr als 4 Bitterlinge pro Kubikmeter Teichvolumen)
  • Verträgt sich gut mit anderen kleinbleibenden Sorten. Wenn Sie Bitterlinge züchten möchten, dann empfiehlt sich exklusiv-Haltung!

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